Archiv U19w Saison 2010/2011
Überraschung gegen Recklinghausen knapp verpasst
Die U19 Mädels des TV Hörde haben in ihrem letzten Saisonspiel dieser Regionalligasaison gegen Citybasket Recklinghausen eine Überraschung knapp verpasst, unterlagen sie doch dem Tabellenführer nach hartem Kampf mit 42:52 (12:18/6:16/14:7/10:11).
In einem ausgeglichenen 1. Viertel hielten die Hörderinnen dank einer starken Verteidigung und einer gut aufgelegten Christine Weiß lange gut mit (12:14, 8. Spielminute), ehe in der letzten Minute des Viertels die Konzentration etwas nachließ und die Gäste mit 12:18 in die Viertelpause gehen konnten. Zu Beginn des 2. Viertels fehlte den Hörderinnen die nötige Aggressivität in der Verteidigung und Unkonzentriertheiten im Angriff, Ballverluste und Fehlwürfe, sorgten dafür, dass der Tabellenführer seine Führung kontinuierlich ausbaute und zur Halbzeit deutlich mit 18:34 in Front lag. Nach klaren Worten von Trainer Hanno Gräf in der Halbzeitpause drehte sich das Spiel zu Beginn der 2. Halbzeit aber zu Gunsten der Hörderinnen. Die TVH-Mädels kamen immer besser ins Spiel, verkürzten den Rückstand und waren vor dem letzten Viertel bis auf 9 Punkte heran (32:41). Mitte des letzten Viertels verkürzte der TVH durch die erfahrenen Kira Hesper und Alena Strunk gar auf 38:42, schafften die Wende aber nicht mehr. Taktische Fouls in den letzten 2 Spielminuten brachten keinen Erfolg mehr, der Ligaprimus siegte letztlich verdient.
„Wir haben heute zum Abschluss der Spielzeit noch einmal ein richtig gutes Spiel gezeigt. Leider kostete uns, wie so oft in dieser Saison, ein einziges Viertel ein besseres Resultat, wir zeigten aber, dass wir bei der richtigen Aggressivität und Einstellung in der Liga gegen jeden Gegner bestehen können. Insgesamt bin ich mit der Entwicklung der jungen Mannschaft zufrieden, wir sind auf dem richtigen Weg. Im nächsten Jahr wird uns die Erfahrung dieser Saison helfen, eine bessere Platzierung zu erreichen“ resümierte Trainer Hanno Gräf.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham, Carolin Agethen, Saskia Düdder, Mona Dußin (4), Maike Ehrenscheider (3/2:1), Katharina Hebebrand (4), Kira Hesper (10/2:0), Janine Mertens, Alena Strunk (6) und Christine Weiß (15/12:5).
Auswärtssieg im Lokalderby gegen Barop
Ausgerechnet im Lokalderby gegen den TVE Barop feierten die U19 Mädels des TV Hörde mit einem 42:27 Auswärtserfolg (11:6/9:12/10:7/12:2) ihren 2. Saisonerfolg in der Regionalliga.
In einem über weite Strecken spannenden und ausgeglichenen Spiel begannen die Hörderinnen konzentriert in der Defensive, setzten sich in der Offensive gut in Szene und führten nach dem 1. Viertel verdient mit 11:6. Im zweiten Viertel schlichen sich im Hörder Angriffsspiel aber einige Fehler ein, sodass die Gastgeber das Spiel drehen konnten und ihrerseits mit 14:17 in Führung gehen konnten. Der gut aufgelegten Katharina Hebebrand war es dann zu verdanken, dass kurz vor der Halbzeit noch einmal Schwung ins TVH-Spiel kam und eine knappe 20:18 Pausenführung erzielt werden konnte. Zu Beginn des dritten Abschnitt konnte zunächst der Lokalrivale das Spiel wieder an sich ziehen (20:25), die TVH-Mädels steckten aber nicht auf und die nicht zu stoppende Christine Weiß sorgte mit 6 Punkten in Folge für das 30:25 vor dem letzten Viertel. Im Schlussviertel präsentierten sich die Mädels des TVH dann ganz stark, ließen dem Gastgeber kaum noch eine Wurfmöglichkeit und bauten, angeführt von Aufbauspielerin Saskia Düdder, durch konzentriertes und schnelles Passspiel in der Offensive die Führung bis zur Schlusssirene weiter aus.
Trainer Hanno Gräf zeigte sich nach dem Spiel sehr erfreut. „ Wir haben eine gute und konzentrierte Leistung gezeigt und uns auch durch kleinere Probleme im 2. und 3. Viertel nicht aus der Ruhe bringen lassen. Im letzten Viertel waren wir einfach stark und haben mit Hilfe unserer guten Verteidigung das Spiel verdient gewonnen.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2/4:0), Liya Abraham (1/2:1), Saskia Düdder, Mona Dußin, Maike Ehrenscheider (4), Katharina Hebebrand (12), Nina Hittmeier (5/2:1), Kira Hesper (2/4:2), Alena Strunk (3/2:1) und Christine Weiß (13/15:9).
Gute 35 Minuten reichen nicht gegen Tabellenführer Bielefeld
Im vorletzten Heimspiel der Saison kassierte die U19 Mädels des TV Hörde eine 43:61 Heimniederlage (4:14/9:12/8:15/22:20) gegen den Tabellenführer TSVE Bielefeld. Zwar konnten die TVH-Madels lange mithalten, 5 unkonzentrierte Minuten kosteten aber ein besseres Ergebnis.
In einem über weite Strecken kampfbetonten Spiel starteten die Hörderinnen schwach (0:8) und hatten in der Offensive erhebliche Probleme mit dem körperbetonten Spiel der Gäste. Erst zu Beginn des 2. Viertels konnten der TVH, angeführt von Bleen Abraham, seinen Respekt ablegen, verkürzte auf 8:14 und schien ins Spiel zurückzufinden. Aber da die Offensivschwäche bestehen blieb, konnten die Gäste trotz starker Verteidigung der Hörderinnen bis zur Pause den Vorsprung wieder auf 13:26 vergrößern. „Wir haben in der ersten Hälfte zu viele Offensivaktionen einfach hergeschenkt, weil wir keinen richtigen Zug zum Korb hatten. Hinzu kam unsere extreme Freiwurfschwäche (5 Treffer bei 23 Versuchen).“ resümierte Trainer Hanno Gräf.
Ein guter Start in die 2. Halbzeit ließ den TVH zwar noch einmal herankommen (21:33), doch 2:16 Punkte zum Ende des 3. Viertels bzw. zu Beginn des Schlussabschnittes ließen die Gäste uneinholbar davon ziehen (23:49). Umstellungen in der Verteidigung und eine Ganzfeldpresse sorgten im letzten Viertel zwar für Punkte in der Offensive, individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten ließen den Gegner aber ebenfalls weiter punkten, sodass das Spiel am Ende klar verloren ging. „Unsere Offensivschwäche war ausschlaggebend für die Niederlage. Die Verteidigung stimmte, aber ohne Abschlüsse in der Offensive kann man nun mal nicht gewinnen.“ stellte der Trainer nach Spielende fest.
In der Offensive gefielen Katharina Hebebrand und Christine Weiß mit guten Aktionen zum Korb.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2), Liya Abraham, Carolin Agethen (5/6:1), Mona Dußin (3/2:1), Maike Ehrenscheider (0/2:0), Katharina Hebebrand (8), Kira Hesper (3/7:1), Nina Hittmeyer (8/4:0), Alena Strunk (4/2:2) und Christine Weiß (10).
Gute Verteidigungsarbeit zu wenig gegen Emsdetten
Im zweiten Duell der Kellerkinder innerhalb einer Woche setzte es für die Hörder U19 Mädels eine weitere 25:34 Niederlage (5:9/8:26/5:8/11:9) gegen den Drittletzten TV Emsdetten.
Der TVH präsentierte sich ohne Aufbauspielerin Saskia Düdder in der Defensive zwar stabiler als in der Vorwoche, zeigte in der Offensive aber wieder eklatante Schwächen.
Nach dem 1. Viertel führten die Hörderinnen dank eines kleinen Zwischenspurtes zum Ende des Viertels mit 6:4, das Ergebnis zeigte aber bereits deutlich die Probleme beider Mannschaften in der Offensive. Im 2. Viertel benötigte der TVH dann ganze 8 Minuten bis zum ersten Korberfolg, der Gast aus Emsdetten hingegen erzielte 15 Punkte und führte zum Ende der ersten Halbzeit (12:21). „Wir standen in der Defensive gut, haben als Mannschaft ordentlich verteidigt. In der Offensive haben wir aber leider nie zu unserem Spiel gefunden. Die im Training erarbeiteten Spielzüge waren nicht ansatzweise zu erkennen. Die Probleme in der Offensive waren entscheidend für die heutige Niederlage.“ stellte Trainer Hanno Gräf enttäuscht fest. Dennoch präsentierte sich der TVH zu Beginn der 2. Halbzeit zunächst spielfreudiger und konnte den Rückstand Punkt für Punkt verkürzen. Vor dem letzten Viertel war das Spiel beim Stand von 21:25 wieder völlig offen. Leider leisteten sich die Hörder Mädels zu Beginn des 4. Viertels dann auch in der Defensive einige Fehler, sodass der Gast die Führung wieder ausbauen konnte (22:30). Trotz einiger Wechsel und einer Ganzfeldpresse in der Endphase des Spiels konnte der TVH nicht mehr verkürzen und unterlag letztlich verdient. „Unser Spiel war nicht körperbetont genug. Wir konnten uns in der Offensive einfach nicht durchsetzen und hatten somit kaum Zug zum Korb.“ resümierte der Trainer. Lediglich Nina Hittmeier und Kira Hesper konnten sich in der Offensive bei einigen schönen Aktionen durchsetzen.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (4), Carolin Agethen (4), Mona Dußin, Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (2/6:2), Kira Hesper (5/3:1), Nina Hittmeyer (5/2:1), Janine Merten, Alena Strunk (2) und Christine Weiß (3/2:1).
Beschämende Vorstellung gegen Tabellennachbarn Gütersloh
Im Duell der Kellerkinder setzte es für die Hörder U19 Mädels zu Beginn der Rückrunde eine bittere 29:52 Auswärtsniederlage (5:9/8:26/5:8/11:9) gegen den Güthersloher TV.
Der TVH präsentierte sich ohne Aufbauspielerin Saskia Düdder und Centerspielerin Mona Dußin in der Offensive ohne Durchschlagskraft und zeigte in der defensive eklatante Schwächen.
Im 1. Viertel gingen die Hörderinnen zwar schnell in Führung (4:0), konnten ihre vielen gut heraus gespielten Chancen in der Folgezeit aber nicht nutzen. Nur 2 erzielte Feldkörbe (!) im 1. Viertel sorgten für einen 5:11 Rückstand zur Viertelpause. „Bereits in dieser Phase merkte man, dass wir in der Offensive Probleme hatten. Wir haben den Ball einfach nicht zum Korb gekriegt, hatten viele Ballverluste und von außen nichts getroffen.“ stellte Trainer Hanno Gräf fest. Im 2. Viertels präsentierte sich der TVH dann völlig von der Rolle. In der Offensive lief weiter nichts zusammen und haarsträubende Fehler in der Defensive ließen den Gastgeber unaufhörlich davon ziehen. Auszeiten oder Wechsel des Trainers blieben ohne Wirkung und zur Halbzeit war das Spiel praktisch verloren (13:35). „Das war das schlechteste Viertel dieser Saison. In der Verteidigung haben wir die Ordnung völlig verloren und in der Offensive bestand unser Spiel nur noch aus überhasteten Einzelaktionen. So kann man kein Spiel gewinnen, dass muss jede Spielerin begreifen.“ resümierte ein tief enttäuschter Trainer. „Es kann nicht sein, dass der Gegner in 3 Viertel jeweils weniger als 10 Punkte erzielt und wir trotzdem mit über 20 Punkten verlieren.“
In der 2. Halbzeit verlief das Spiel dann weitgehend ausgeglichen, ohne das die Hörderinnen zu irgendeiner Zeit vernünftig ins Spiel fanden. Erst im Schlussviertel konnten ein paar gute Offensivaktionen von Kira Hesper und Christine Weiß das Ergebnis ein wenig erträglicher gestalten.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2), Liya Abraham (3/2:1), Carolin Agethen (2/6:2), Maike Ehrenscheider (4), Katharina Hebebrand (3/2:1), Kira Hesper (7/2:1), Nina Hittmeyer, Janine Merten, Alena Strunk (2) und Christine Weiß (6/10:4).
Kleiner Kader des TVH gegen Recklinghausen chancenlos
Eine stark dezimierte U19 des TV Hörde hatte bei der klaren 33:65 Niederlage (5:14/10:17/6:15/9:19) gegen den Tabellenführer Citybasket Recklinghausen keine Chance, verkaufte sich aber ohne ihre Centerspielerinnen Mona Dußin, Kira Hesper und Christine Weiß sowie Flügelspielerin Alena Strunk gut und teuer.
Eine stark aufspielende Carolin Agethen sorgte mit ihren Punkten für einen guten Start ins Spiel (5:2), etliche vergebene Wurfchancen bescherten den TVH Mädels aber einen 8:14 Rückstand nach Ende des 1. Viertels. Auch zu Beginn des 2. Viertels hielten die Hörderinnen unbeeindruckt von der riesigen Spielhalle und den zahlreichen Zuschauern lange Zeit gut mit, verloren aber Mitte des 2. Viertels mehr und mehr ihre Ordnung und lagen zur Pause bereits mit 18:31 deutlich zurück. Zwei schwache Minuten zu Beginn der 2. Halbzeit (2:10) entschied schließlich das Spiel zugunsten der Gastgeber, die die individuellen Fehler und Unkonzentriertheiten in der Verteidigung der TVH Mädels immer öfter ausnutzten. Zwar konnte der TVH durch Aushilfscenterin Maike Ehrenscheider ab und zu gute Aktionen in der Offensive verbuchen, an der Niederlage änderte dies aber nichts mehr.
„Bei unserem heutigen Kader war es schwer gegen Recklinghausen zu bestehen. Ich denke aber, dass wir viel aus diesem Spiel und aus der gesamten Hinrunde mitnehmen werden, um uns in der Rückrunde noch besser zu präsentieren. Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg.“ resümierte Trainer Hanno Gräf.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (1/2:1), Liya Abraham (2/2:2), Carolin Agethen (12/8:4), Saskia Düdder (0/2:0), Maike Ehrenscheider (9/4:1), Katharina Hebebrand (2/2:0) und Nina Hittmeyer (7/4:3).
Niederlage im Lokalderby gegen Barop
Im Lokalderby gegen den TVE Barop setzte es für die Hörder U19 Mädels eine deutliche 44:62 Heimniederlage (8:16/12:19/14:14/10:13), der TVH präsentierte sich ohne Aufbauspielerin Saskia Düdder und Centerspielerin Mona Dußin aber deutlich stärker als in den letzten Partien.
Im 1. Viertel brauchten die Hörderinnen lange bis zu ihrem ersten Korberfolg (4. Minute), konnten ihre vielen gut heraus gespielten Chancen in der Folgezeit aber nicht nutzen und fanden in der Defensive kein Mittel gegen die guten Außenschützen des Gastes. Folgerichtig lagen die TVH Mädels verdient mit 8:16 zurück. Zu Beginn des 2. Viertels sorgte eine Umstellung für mehr Sicherheit in der Defensive und endlich klappten auch die einfachen Dinge in der Offensive. Beim Stand von 19:23 war der TVH Mitte des 2. Viertels wieder im Spiel. Leider ließen abermals Unkonzentriertheiten in der Verteidigung und unnötige Ballverluste im Angriff die Gäste bis zur Pause wieder davonziehen (20:35). „Hätten wir in dieser Phase das Spiel länger offen gehalten, wäre sicherlich ein besseres Ergebnis möglich gewesen.“ resümierte Trainer Hanno Gräf. Denn in der 2. Halbzeit war der TVH mehr als gleichwertig, zeigte schöne Kombinationen im Offensivspiel, die nötige Aggressivität in der Verteidigung und war in der 26.Spielminute wieder auf 28:37 heran. Statt den Rückstand aber weiter zu verkürzen, wirkten die TVH-Mädels am Ende des 3. Viertels nachlässig und der Gast zog wieder davon. (30:49). Im letzten Viertel wechselte der TVH munter durch, sodass alle Spielerinnen Einsatzzeiten für sich verbuchen konnten. „Wir müssen noch konzentrierter sein und dürfen uns nicht so einfach aus dem Spiel bringen lassen. Technisch können wir gegen jeden Gegner mithalten, körperlich fehlt uns aber noch ein bisschen, um in der Liga richtig mitzumischen.“ stellte der Trainer abschließen fest.
In der Offensive konnten vor allem die stark aufspielenden Centerspielerinnen Carolin Agethen und Christine Weiß unter den Brettern überzeugen.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (4), Carolin Agethen (7/3:1), Maike Ehrenscheider (4), Katharina Hebebrand (4), Kira Hesper (2), Nina Hittmeyer (4), Alena Strunk (2) und Christine Weiß (17/2:1).
Körperliche Unterlegenheit gegen Bielefeld nicht zu kompensieren
Mit einer klaren 32:60 Niederlage (5:18/8:12/11:16/8:14) gegen den TSVE Bielefeld kehrten die U19 Mädels des TV Hörde von ihrem Gastspiel in Ostwestfalen zurück nach Dortmund, konnten ohne ihre beiden Centerspielerinnen Kira Hesper und Christine Weiß gegen die körperlich überlegenen Gastgeber nur selten dagegenhalten.
In einem über weite Strecken einseitigen Spiel hatten die Hörderinnen nach gutem Start (3:2) erhebliche Probleme mit dem körperbetonten Spiel der Gastgeber, konnten einen 0:14 Lauf nicht verhindern und lagen bereits nach dem 1. Viertel deutlich zurück. Zwar gestalteten die TVH-Mädels das Spiel zu Beginn des 2. Viertels offener, den Rückstand verkürzen konnten sie bis zur Pause aber nicht (13:30). Ein schlechter Start in die 2. Halbzeit entschied schließlich das Spiel zugunsten der Gastgeber, weil individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten zunahmen, die der Gegner besonders unter dem Hörder Korb gnadenlos bestrafte. Zwar fiel die Niederlage am Ende sehr deutlich aus, Trainer Hanno Gräf zeigte sich aber nicht ganz unzufrieden. „Wir waren technisch sicherlich auf Augenhöhe mit dem Gegner, unsere körperliche Unterlegenheit, besonders unter den Körben, aber war nicht zu kompensieren.“
In der Offensive gefielen Neuzugang Nina Hittmeyer und Alena Strunk mit guten Aktionen zum Korb.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (3/1/4:0), Carolin Agethen (2), Saskia Düdder, Mona Dußin (8/6:2), Maike Ehrenscheider (1/2:1), Katharina Hebebrand (2/2:2), Nina Hittmeyer (12/5:2) und Alena Strunk (4).
Kein Offensivspiel bei Niederlage in Emsdetten
Die U19 Mädels des TV Hörde kassierten bei ihrem Gastspiel im Münsterland eine satte 30:47 Niederlage (6:13/7:12/6:16/6:7) gegen den TV Emsdetten.
In einem über weite Strecken einseitigen Spiel knüpften die Hörderinnen zunächst an ihr gutes Spiel der Vorwoche an und führten schnell mit 6:2. Allerdings gelang dann in der Offensive gar nichts mehr und bis zum Ende des ersten Viertels erzielten die TVH-Mädels keinen Punkt mehr (6:13). Zu Beginn des 2. Viertels verkürzte der TVH durch besseres Passspiel schnell auf 11:13, erzielte dann aber abermals 7 Minuten keinen Korb und lag zur Halbzeit mit 13:25 bereits deutlich zurück. „Wir haben heute zu keiner Zeit an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen könne. In der Verteidigung waren wir über weite Strecken des Spiels viel zu brav und in der Offensive gelang uns kaum ein vernünftiger Spielzug. Wir werden die anstehende Spielpause intensiv nutzen müssen, um in der neuen Liga dauerhaft bestehen zu können.“ stellte Trainer Hanno Gräf enttäuscht fest. Denn trotz einer intensiven Halbzeitansprache konnte der TVH im 3. Viertel nicht verkürzen, geriet zum Ende des Viertels sogar weiter ins Hintertreffen (21:41). Die Bemühungen mit einer Pressverteidigung das Spiel noch einmal zu drehen scheiterten, sodass die TVH-Mädels trotz eines gewonnenen Schlussviertels verdient unterlagen.
In der Offensive konnte Christine Weiß einige gute Aktionen am gegnerischen Korb verbuchen, während im Ballvortrag einzig die U17 Spielerin Bleen Abraham überzeugen konnte.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (2/2:0), Carolin Agethen (3/1:1), Saskia Düdder (2), Mona Dußin (2), Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (2/2:0), Kira Hesper (3/2:1), Alena Strunk (2) und Christine Weiß (14/5:4).
Knapper Auftaktsieg für U19 gegen Gütersloh
Mit einem knappen, aber verdienten 51:48 Heimerfolg (13:13/15:22/14:9/9:4) gegen den Gütersloher TC starteten die U19 Mädels des TV Hörde in die neue Regionalligasaison.
In einem über weite Strecken spannenden Spiel begannen die Hörderinnen unkonzentriert und brauchten 6. Minuten bis zu ihrem ersten Korberfolg (2:8). Zum Ende des ersten Viertels gelang aber eine kleine Aufholjagd und beim Stande von 13:13 war das Spiel wieder ausgeglichen. Mitte des 2. Viertels allerdings ließen die TVH-Mädels in der Verteidigung nach, erlaubten einer Gütersloher Centerspielerin 20 Punkte im Viertel (!) und da in der Offensive viele einfache Fehler auftraten führten die Gäste zur Pause mit 35:28. Nach der Pause und einigen Umstellungen in der Verteidigung kam der TVH aber immer besser ins Spiel, sodass am Ende des 3. Viertels der Pausenrückstand fast aufgeholt war (42:44). Im Schlussviertel zeigten die Mädels des TVH dann endlich konzentriertes und schnelles Passspiel in der Offensive, ließen den Gegner in der Verteidigung kaum noch zum Korbabschluss kommen und gewannen letztendlich verdient ihren ersten Regionalligaauftritt.
In der Offensive konnte Katharina Hebebrand einige gute Aktionen zum Korb verbuchen, während in der Defensivarbeit der 2. Halbzeit die Centerspielerinnen Carolin Agethen, Mona Dußin, Kira Hesper und Christine Weiß überzeugten.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (3/2:1), Carolin Agethen (5/6:3), Saskia Düdder (2/2:2), Mona Dußin (6/2:2), Maike Ehrenscheider (4), Katharina Hebebrand (13/2:1), Kira Hesper (7/2:1), Anna Ivanov, Alena Strunk (6) und Christine Weiß (5/2:1).