Berichte U19w
Erfolgloser Saisonabschluss gegen Schwerte
Die U19 Mädchen des TV Hörde unterlagen im letzten Spiel der diesjährigen Regionalligasaison beim Schwerter TS mit 24:36 (2:7/7:12/6:10/9:7) und belegten in der Abschlusstabelle leider nur den 4. Platz.
Die Hörderinnen fanden schlecht ins Spiel. Konnte man im 1. Viertel in der Defensive das Spiel der Gastgeberinnen noch einigermaßen kontrollieren, wollte im Angriff nichts klappen. Erst in der 7. Minute gelang beim Stande von 0:7 der erste und einzige Korberfolg des Eröffnungsviertels durch die gut aufgelegte Isabelle Stephanblome. Die TVH-Mädels zeigten wenig Zug zum Korb und konnten selbst völlig freistehend von Außen keinen Korberfolg erzielen. Im 2. Viertel das gleiche Bild. Den eher harmlosen Gastgebern reichten einige einfache Korbleger, um die Führung weiter auszubauen (14:6), dem TVH dagegen gelangen nicht einmal die einfachsten Dinge. Zur Halbzeitpause waren magere 9 Punkte die Folge (9:19).
„Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Wir hatten keine Aggressivität und vor allem keinen Zug zum Korb. Unsere Einstellung zum Spiel hat einfach nicht gestimmt. Das war ein absolut enttäuschender Auftritt von uns.“ analysierte Trainer Hanno Gräf zur Halbzeit.
Die 2. Halbzeit begann ausgeglichen. Einige Punkte von Carolin Agethen und Katharina Hebebrand reichten dem TVH allerdings nicht, den Rückstand zu verkürzen. Im Gegenteil gelang es dem Gastgeber zum Ende des Viertels durch einen Dreipunktewurf auf 15:29 zu erhöhen. Zu Beginn des letzten Viertels versuchte die Hörderinnen noch einmal alles. Eine aggressivere Frau-Frau-Verteidigung nutzte Maike Ehrenschneider zu 6 leichten Fastbreakpunkten, an der Niederlage konnte dies aber auch nicht mehr ändern. Letztlich stand ein ernüchterndes 24:36 zu Buche.
„Leider haben wir es nicht geschafft, diese Saison vernünftig zu beenden. Wie in der gesamten Rückrunde haben wir auch heute zu viele unnötige Fehler gemacht und in entscheidenden Momenten leider oft auch den nötigen Biss vermissen lassen. Der 4. Platz in der Abschlusstabelle ist eigentlich zu wenig, Platz 2 oder sogar mehr wäre in dieser Saison sicher möglich gewesen.“ resümierte der Trainer.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2), Liya Abraham, Carolin Agethen (5/6:3), Saskia Düdder, Mona Dußin, Maike Ehrenschneider (6), Katharina Hebebrand (4/4:2), Nina Hittmeyer (2) und Isabelle Stephanblome (5/2:1).
Sieg im letzten Heimspiel gegen Witten
Die U19 Mädchen des TV Hörde zeigten im letzten Heimspiel der laufenden Saison eine ordentliche Leistung und besiegten die TG Witten verdient mit 46:32 (12:7/12:6/8:9/14:10).
Mit einer Rumpftruppe angetreten, nur 5 Spielerinnen waren richtig fit, begann der TVH unkonzentriert und gewährte dem Gast zunächst sogar eine knappe Führung (4:7 nach 6. Spielminuten). Doch zum Ende des 1. Viertels legten die TVH-Mädels einen Zahn zu und konnten durch Distanzwürfe von Mona Dußin sowie schön heraus gespielte Punkte zur Viertelpause mit 12:7 in Führung gehen. Zu Beginn des 2. Viertels bauten die beiden U17-Spielerinnen Carolin Agethen und Isabelle Stephanblome die Hörder Führung weiter aus. Durch konsequentes Offensivspiel und aggressive Verteidigung konnte eine 22:8 Führung erspielt werden. Diese hielten die TVH-Mädels bis zur Halbzeitpause (24:11). „In der ersten Halbzeit haben wir noch geduldig unsere Chancen herausgespielt. Wir haben den Gegner in der Offensive gut laufen lassen und haben in der Defensive kaum etwas zugelassen. Leider haben wir dies in der 2. Halbzeit nicht mehr zeigen können.“ analysierte Trainer Hanno Gräf.
Denn im 3. Viertel fehlten den Hörderinnen die Durchschlagskraft im Angriff sowie die Konzentration in der Verteidigung, sodass der Gast in der 30. Minute auf 22:30 verkürzen konnte. Mit Beginn des letzten Viertels sorgten Katharina Hebebrand und Carolin Agethen mit schnellen Punkten aber wieder für einen beruhigenden Vorsprung (41:27; 37. Spielminute) und diesen Vorsprung ließen sich die TVH-Mädels auch bis zum Ende nicht mehr nehmen.
„Wir haben in der 2. Halbzeit leider nicht mehr so konzentriert und entschlossen gespielt. Insgesamt haben wir den Gegner aber sicher beherrscht, auch wenn wir nicht unsere wahre Stärke abrufen konnten. Dies mag aber auch an unserer dünnen Personaldecke gelegen haben, konnten wir doch nur begrenzt durchwechseln.“ stellte der Trainer nach der Partie zufrieden fest.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (3/2:1), Carolin Agethen (14/5:4), Mona Dußin (8), Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (12/1/2:1), Nina Hittmeyer (0/2:0) und Isabelle Stephanblome (9/6:1).
Deutlicher Erfolg gegen Schlusslicht Solingen
Die U19 Mädchen des TV Hörde zeigten sich gut erholt von der Niederlage der Vorwoche und besiegten den Tabellenvorletzten Wald-Merscheider TV Solingen letztlich deutlich mit 64:39 (10:8/20:13/16:12/18:6).
Gezeichnet vom harten Spiel der Vorwoche kam der TVH, der Aufgrund verletzter und angeschlagener Spielerinnen nur mit 7 Spielerinnen antrat, nur schleppend ins Spiel. Trotz einer schnellen 7:2 Führung kam der Gast zum Ende des 1. Viertels heran, sodass die Hörderinnen nur mit einer knappe Führung in die Viertelpause gingen (10:8). Zu Beginn des 2. Abschnitts sorgte ein 8:0 Lauf schnell für eine deutlichere Führung der TVH-Mädels, die bis zur Pause aber nicht weiter ausgebaut werden konnte (30:21). Liya Abraham vertrat die verletzte Saskia Düdder, für die die Saison durch Ihre Verletzung leider beendet ist, gut und Nina Hittmeyer und Carolin Agethen punkteten gewohnt sicher. „Wir brauchten eine Zeit, um ins Spiel zu finden, da wir viele Chancen in der Offensive ausließen. Zu unserem Glück war der schwache Gegner nicht in der Lage uns ernsthaft zu gefährden, da unsere Defensive wenig zuließ.“ stellte Trainer Hanno Gräf fest.
Eine kleine Schwächephase zu Beginn der 2. Halbzeit mit einigen unnötigen Fehlern im Aufbauspiel nutzte der Gast, um noch einmal heranzukommen (32:27), doch konterten die TVH-Mädels mit einem neuerlichen 8:0 Lauf, sodass vor dem letzten Viertel eine 46:33 Führung zu Buche stand. Im letzten Viertel drehte der TVH dann endlich richtig auf. Angeführt von der angeschlagen ins Spiel gegangenen und auf die Zähne beißenden Katharina Hebebrand und einer reboundstarken Isabelle Stephanblome steigerte sich die Mannschaft und ließ den Gegner nicht mehr zu Entfaltung kommen. Letztlich feierten die Hörderinnen einen deutlichen Erfolg gegen die überforderten Gäste.
„Unsere schwierige Personalsituation, eigentlich waren nur 4 Spielerinnen richtig fit, hat kein besseres Spiel zugelassen. Wir haben den Gegner jederzeit sicher kontrolliert und am Ende unser besseres Mannschaftsspiel durchgesetzt. Wir müssen nun hoffen, dass in den verbleibenden zwei Spielen keine weiteren Verletzten dazu kommen, um die Saison vernünftig zu Ende zu spielen.“ analysierte der Trainer nach der Partie.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2), Liya Abraham, Carolin Agethen (14), Mona Dußin (10), Katharina Hebebrand (19/1), Nina Hittmeyer (11/5:3) und Isabelle Stephanblome (8/1:0).
Bittere Niederlage gegen Verfolger Bochum
Im Verfolgerduell der Regionalliga verloren die U19 Mädchen des TV Hörde beim Tabellenvierten, den Bochum Astro Stars, mit 42:58 (10:16/10:17/14:13/8:14) und verspielten dadurch die wahrscheinlich letzte Chance auf Platz 2.
In einer über weite Strecken körperbetonten Partie legte der TVH einen klassischen Fehlstart hin. Unkonzentriert im Spielaufbau lagen die Hörderinnen bereits nach 4 Minuten des Eröffnungsviertels mit 0:10 zurück. Erst nach einer Auszeit wurde das Spiel der TVH-Mädels ein wenig besser und so konnte in der 8. Minute auf 9:12 verkürzt werden. Doch zum Ende des 1.Viertels und mit Beginn des 2. Viertels verfiel der TVH wieder in seine unkonzentrierte Spielweise und so wuchs der Rückstand kontinuierlich auf 10:23 (12. Spielminute). Zu allem Überfluss verletzte sich Aufbauspielerin Saskia Düdder am Knöchel und musste das Spiel vorzeitig beenden. Eine weitere Auszeit rüttelte die Hörderinnen wieder auf und angetrieben von der starken Nina Hittmeyer gelang es, den Rückstand bis zur Pause nicht anwachsen zu lassen (20:31). „Wir haben den Start in die Partie völlig verschlafen. Trotz intensiver Vorbereitung auf das Spiel schienen einige Spielerinnen überhaupt nicht bei der Sache und ließen sich durch die harte Gangart der Gastgeber völlig den Schneid abkaufen. Die Ungenauigkeiten in unserem Passspiel und die Verletzung unserer Aufbauspielerin verstärkten die Probleme noch.“ stellte Trainer Hanno Gräf enttäuscht fest.
Nach der Halbzeit versuchte der TVH mit einem Verteidigungswechsel das Spiel noch einmal zu drehen. Die TVH-Mädels spielten nun endlich aggressiver und konnten den Rückstand durch die gut aufgelegte Isabelle Stephanblome schnell auf 28:33 verkürzen. Aber wie gewonnen so zerronnen. Innerhalb von einer Minute kassierten die Hörderinnen 8 Punkte, lagen wieder mit 26:41 deutlich zurück und konnten bis zum Ende des 3. Viertels den Rückstand nur geringfügig verkürzen (34:44). Im Schlussviertel versuchte der TVH mit wechselnder Verteidigung noch einmal ins Spiel zurück zu kommen, verkürzte auf 38:46, unterlag am Ende nicht unverdient mit 42:58.
„Wir schaffen es im Moment einfach nicht, in unserem Aufbauspiel Ruhe und Übersicht zu bewahren. Die vielen unnötigen Fehler, 37 Fehlpässe, kosteten uns mal wieder das Spiel. Wir müssen einfach konzentrierter in ein Spiel gehen, über einfache Aktionen zum Korb Selbstvertrauen tanken und dann unsere spielerischen Möglichkeiten besser ausschöpfen. Schade, dass wir unseren 2. Tabellenplatz nicht halten konnten. Auch wenn nun alle sehr enttäuscht sind, gilt es, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen und auf Ausrutscher der Konkurrenz zu hoffen.“ resümierte der Trainer.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (6/4:2), Liya Abraham, Carolin Agethen (5/2:1), Saskia Düdder, Mona Dußin, Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (7/4:3), Nina Hittmeyer (12/9:6) und Isabelle Stephanblome (12/2:0).
Arbeitssieg gegen Essen
Die U19 Mädchen des TV Hörde feierten einen hart erkämpfter 30:46 Arbeitssieg (16:8/1:6/12:6/17:10) im Gastspiel bei TUSEM Essen und verteidigte damit ihren 2. Tabellenplatz in der Regionalliga.
Die U19-Mädels des TVH kamen gegen die Frau-Frau-Deckung des Gastgebers zunächst nur schwer ins Spiel, doch angeführt von den stets gefährlichen Carolin Agethen und Katharina Hebebrand sowie einer reboundstarken Nina Hittmeyer erspielte sich der TVH eine verdiente 16:8 Führung nach dem 1. Viertel. Den ersten Punkt zu Beginn des 2. Viertels erzielte der TVH durch einen Freiwurf von Nina Hittmeyer und anscheinend dachten die Hörder Spielerinnen, dass das Spiel locker nach Hause geschaukelt werden könnte. Leider erwies sich diese Hoffnung als falsch. Die Hörderinnen verloren ihren Spielrhythmus völlig, versuchten durch Einzelaktionen zum Korberfolg zu kommen und konnten im gesamten 2. Viertel keinen einzigen Punkt mehr erzielen. Einzig einer guten Verteidigungsleistung war es zu verdanken, dass zur Pause eine knappe 17:14 Führung gehalten werden konnte.
„Einige Spielerinnen haben nach dem ersten Viertel wohl gedacht, dass wir das Spiel bereits gewonnen haben. Jeder wollte durch Einzelaktionen zum Erfolg kommen und dadurch brach unser Spiel vollkommen zusammen. Zum Glück konnte wir durch unsere Verteidigung das Schlimmste verhindern.“ stellte Trainer Hanno Gräf verständnislos fest.
Einige deutliche Worte in der Halbzeitpause sowie ein besserer Zug zum Korb sorgten im 3. Viertel zum Glück für die Wende zum Positiven. Der Gastgeber konnte viele Aktionen der Hörderinnen nur durch Fouls stoppen, sodass die TVH-Mädels zu einfachen Punkten von der Freiwurflinie kamen. Zum Ende des Viertels war eine 29:20 Führung heraus gearbeitet. Schnelle Punkte im Schlussviertel durch ein langsam zu alter Form findenden Maike Ehrenscheider bauten die Führung weiter aus (32:20). Zwar kam der Gastgeber noch einmal etwas heran (34:28), der TVH antwortete aber mit 6 Punkten aus Schnellangriffen nach Ballgewinnen und entschied so die Partie.
„Wir haben in der 2. Halbzeit durch Einsatz und Kampfgeist zurück ins Spiel gefunden. Defensiv haben wir wenig zugelassen und Offensiv konnte uns der Gegner nach der Pause nicht mehr stoppen. Allerdings müssen wir die Pause bis zum Gastspiel in Bochum nutzen, um uns die Form aus der Hinrunde zu erarbeiten. Schließlich ist Platz 2 unser Ziel und den gilt es in Bochum zu verteidigen.“ resümierte der Trainer.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (0/4:0), Liya Abraham (0/2:0), Carolin Agethen (11/5:3), Saskia Düdder (1/2:1), Mona Dußin (2), Maike Ehrenscheider (7/1:1), Katharina Hebebrand (10/6:2), Nina Hittmeyer (13/9:5), Isabelle Stephanblome (2/2:2).
Niederlage im Verfolgerduell gegen Barmen
Im Verfolgerduell des Zweiten gegen den Vierten der Regionalliga verloren die U19 Mädchen des TV Hörde unglücklich und unnötig mit 53:57 (9:8/17:15/12:13/15:21) gegen den Barmer TV und verpassten die Chance, den Konkurrenten um Platz 2 auf Distanz zu halten.
In einer von Anfang an ausgeglichenen Partie begann der mit nur 6 Spielerinnen angetretene TVH konzentriert und führte nach 8 Minuten mit 9:2. Kleinere Fehler im Aufbauspiel sorgten aber dafür, dass der Gast zum Ende des ersten Viertels wieder heran kam. Mitte des 2. Viertel führte der Gast knapp, doch angeführt von der wieder einmal staken Carolin Agethen und einer treffsicheren Katharina Hebebrand drehten die TVH-Mädels plötzlich auf und konnten mit 26:19 kurz vor Ende der 1. Halbzeit in Führung gehen. Zwei Ballverluste ließen den Gast aber zur Halbzeit auf 26:23 heran kommen. „Wir haben gut begonnen, aber leider keine Konstanz in unser Spiel bekommen. Schwächen im Aufbau sowie Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten im Passspiel ließen den Gegner immer wieder aufschließen. Zur Halbzeit hätten wir bereits deutlicher führen müssen.“ stellte Trainer Hanno Gräf fest.
Die 2. Halbzeit begann ausgeglichen und auch zum Ende des 3. Viertels konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Allerdings hatten die TVH-Mädels Foulprobleme auf der Centerposition. Isabelle Stephanblome und Carolin Agethen spielten bereits mit 4 persönlichen Fouls und so waren bei der kleinen Besetzung die Wechselmöglichkeiten begrenzt. Der gute Start ins letzte Viertel, angetrieben von Saskia Düdder, der besser ins Spiel kommenden Mona Dußin und der kraftvoll auftretenden Nina Hittmeyer, brachten die Hörderinnen in der 35. Minute mit 47:40 in Führung. Als 2 Minuten vor Schluss der Vorsprung aber immer mehr schmolz (51:48) agierten die TVH-Mädels viel zu hektisch. Der Gast nutzte die Schwächen im Aufbauspiel und ging 45 Sekunden vor Schluss wieder in Führung (52:54). Ein abermals schmerzlicher Ballverlust raubte den Hörderinnen dann die letzte Siegchance.
„Wir schaffen es im Moment einfach nicht, in unserem Aufbauspiel Ruhe und Übersicht zu bewahren. Die vielen unnötigen Fehler kosten uns immer wieder hart erarbeitete Führungen. Wir waren spielerisch sicher überlegen, hatten physisch am Ende aber in dieser kleinen Besetzung nicht mehr viel zu zusetzen. Mit 6 Spielerinnen gewinnt man so ein Spiel halt einfach nicht. Wir müssen nun aufpassen, dass wir im Kampf um Platz 2 nicht entscheidend an Boden verlieren.“ resümierte der Trainer.
Für den TVH spielten:
Carolin Agethen (15/8:3), Saskia Düdder (9/1/2:2), Mona Dußin (6/2:2), Katharina Hebebrand (13/1/6:4), Nina Hittmeyer (10/4:4) und Isabelle Stephanblome.
Ungefährdeter Auswärtserfolg gegen Hagen
Die U19 Mädchen des TV Hörde festigten mit einem ungefährdeten 68:26 Auswärtserfolg (16:6/14:6/20:4/18:10) gegen Fortuna Hagen ihren 2. Tabellenplatz in der Regionalliga.
In einem einseitigen Spiel führte der TVH, angeführt von der überragenden Katharina Hebebrand und einer umsichtig spielenden Aufbauspielerin Bleen Abraham, schnell mit 14:2 (6.Spielmute) und entschied das Spiel bereits im 1. Viertel. Der schwache Gastgeber konnte in keiner Weise das schnelle und gute Passspiel der Hörderinnen unterbinden und als im zweiten Viertel Carolin Agethen fast im Alleingang für den TVH punktete (8 Punkte in Folge), war die Gegenwehr der Hagener gebrochen. Ende der 1. Halbzeit traf auch Mona Dußin einige Würfe von Aussen, sodass die TVH-Mädels bereits uneinholbar mit 30:12 führten.
„Wir haben das Spiel heute sicher beherrscht. Trotz unserer kleinen Besetzung haben wir viel Druck auf den Gegner ausgeübt und sind dadurch immer wieder zu leichten Punkten gekommen. Unsere gelegentlichen Fehler im Aufbauspiel konnte der schwache Gegner nicht nutzen und unsere leichten Ballgewinne erlaubten viele schnelle Korbaktionen.“ stellte Trainer Hanno Gräf fest.
Die gute Frau-Frau-Verteidigung nach der Halbzeit ließ die Führung der Hörderinnen weiter anwachsen. Bleen Abraham und Katharina Hebebrand kamen immer wieder zu leichten Ballgewinnen und unter den Körben ließ neben Carolin Agethen auch Nina Hittmeyer nichts anbrennen. Der TVH wechselte durch, die Führung wurde weiter ausgebaut und am Ende stand ein nie gefährdeter Sieg mit mehr als 40 Punkten unterschied.
„Das war heut ein gutes Spiel von uns gegen einen allerdings auch sehr schwachen Gegner. Wir haben in der Verteidigung einige Dinge üben können und sind in der Offensive gut ins Laufen gekommen. Allerdings müssen wir im nächsten Spiel gegen Barmen sicher eine Schüppe drauf legen. Schließlich ist Platz 2 nunmehr unser Ziel.“ resümierte ein zufriedener Trainer.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (6/1:0), Carolin Agethen (12/5:0), Mona Dußin (10), Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (29/3:1), Nina Hittmeyer (10/2:0), Isabelle Stephanblome (1/2:1).
Fehlpässe kosten Sieg gegen Hagen
Im Topspiel der Regionalliga verpasste die U19 Mädchen des TV Hörde durch eine unnötige 45:54 Heimniederlage (15:12/13:18/7:6/10:18) gegen die BG Hagen den Sprung an die Tabellenspitze und verspielte wahrscheinlich auch die letzte Chance auf die Regionalligameisterschaft.
Die Ausgangssituation war klar. Im ersten Rückrundenspiel der laufenden Saison brauchte der TVH nach der Hinspielniederlage einen Sieg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. Entsprechend begann der TVH selbstbewusst, führte nach einem ausgeglichenen 1. Viertel dank eines guten Offensivspiels von Christine Weiß und einer stabilen Abwehr mit 15:12. Mitte des 2. Abschnittes lagen die Hörderinnen, angeführt von Carolin Agethen, noch immer in Führung (20:17), zeigten aber erste Schwächen im Aufbau- und Passspiel. Die Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten nahmen zu, der Gast konnte Punkt um Punkt erzielen und führte zum Halbzeit knapp mit 28:30. „Wir haben gut ins Spiel gefunden und konnten immer wieder gute Aktionen zum Korb herausspielen. Aber gegen Ende der 1. Halbzeit haben wir durch unsere Nachlässigkeiten den Gegner ins Spiel zurückgeholt.“ analysierte Trainer Hanno Gräf.
Zu Beginn der 2. Halbzeit lief bei den TVH-Mädels in der Offensive nichts mehr zusammen. Fehlpässe und eine unerklärliche Abschlussschwäche ließen den Rückstand anwachsen (28:34). Nur der guten Verteidigung um die reboundstarke Nina Hittmeyer war es zu verdanken, dass das Spiel nicht bereits verloren ging. Ein Schlussspurt im 3. Viertel sowie ein 3-Punkte-Wurf von Saskia Düdder mit Ende der Viertelzeit brachten den TVH aber wieder heran (35:36). Die Hoffnung auf einen Erfolg war zurück und schnelle Punkte zu Beginn des Schlussviertels durch Katharina Hebebrand sorgten gar für eine 41:36 Führung (33. Minute). Doch danach brach der TV Hörde unerklärlicherweise ein. Der Spielaufbau brach fast völlig zusammen und ein Fehlpassfestival spielte dem Gast die Bälle nur so in die Hände. 2 Minuten vor Schluss war der Gast wieder in Führung (45:48), am Hörder Spiel änderte sich aber leider nichts mehr. Am Ende standen 36 (!) Fehlpässe für die Hörderinnen zu Buche, sodass die Gäste das Spiel sicher nach Hause brachten.
„Wir haben das Spiel fahrlässig aus der Hand gegeben. Wir haben es nicht geschafft, unser bis zur 33. Minute gutes Spiel bis zum Schluss durchzusetzen. Wer so viele Fehlpässe im Spielaufbau produziert, kann kein Regionalliga-Topspiel gewinnen. Wir haben einen schlagbaren Gegner durch unsere eigenen Fehler stark gemacht. Dennoch dürfen wir nun den Kopf nicht hängen lassen, müssen im restlichen Saisonverlauf unsere wahre Stärke zeigen und den 2. Platz sichern.“ stellte der Trainer enttäuscht fest.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (3/2:1), Liya Abraham, Carolin Agethen (12/5:2), Saskia Düdder (3/1), Mona Dußin (2/2:2), Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (10/2:0), Nina Hittmeyer (8), Isabelle Stephanblome (2) und Christine Weiß (5/5:3).
Knapper Erfolg zum Jahresauftakt gegen Schwerte
Die U19 Mädchen des TV Hörde besiegten im ersten Spiel des neuen Jahres den Schwerter TS knapp, aber verdient, mit 48:44 (9:15/15:9/14:11/10:9) und festigten ihren 2. Tabellenplatz in der Regionalliga.
Im 1. Viertel lagen die Hörderinnen zunächst vorn, führten zur Viertelmitte mit 8:4. Christine Weiß und Nina Hittmeyer sorgten mit einigen Rebounds für Sicherheit in der Defensive und in der Offensive konnte Christine Weiß zusätzliche Akzente setzen. Allerdings schlichen sich im weiteren Verlauf der Partie Unaufmerksamkeiten ins Hörder Spiel, konnten die Gäste immer wieder einfach punkten und auf einmal lag der TVH zur Viertelpause mit 9:15 zurück. Auch zu Beginn des 2. Viertels stand die Defensive der Hörderinnen nicht gut und der Rückstand wuchs auf 8 Punkte an. Eine Auszeit und einige klare Worte von Trainer Hanno Gräf reichten dann aber, um die Hörderinnen wach zu rütteln. Das Spiel wurde deutlich schneller und war bis zur Pause wieder völlig offen (24:24). Die starke Saskia Düdder und Katharina Hebebrand punkteten endlich von Außen und in der Defensive ließen die TVH-Center nichts mehr anbrennen.
„Wir haben zwar gut ins Spiel gefunden, aber das körperbetonte Spiel der Gäste hat uns zunächst aus dem Rhythmus gebracht. Gegen Ende der 1. Hälfte haben wir besser dagegen gehalten und kamen so immer besser ins Spiel.“ analysierte Trainer Hanno Gräf.
In der 2. Halbzeit wogte das Spiel zunächst hin und her. Ein kleiner 8:0 Lauf gegen Ende des 3. Viertels brachte den TVH-Mädels aber erstmals einen größeren Vorsprung (38:32), der bis zur Viertelpause behauptete werden konnte. Im Schlussabschnitt kam der Gast unterstützt von einigen unnötigen Ballverluste zwar wieder heran (42:41), doch Carolin Agethen und abermals Saskia Düdder stellten den alten Abstand schnell wieder her (48:41). Letztendlich siegten die TVH-Mädels dank ihrer spielerischen Überlegenheit und großem Einsatz mit 48:44.
„Das war heute ein echter Härtetest für uns. Nach der Weihnachtspause fehlte ein wenig die Feinabstimmung in unserem Spiel. Das körperliche Spiel der Gäste hat uns alles abverlangt. Das war der richtige Test für das Spitzenspiel am nächsten Sonntag gegen Hagen. Wenn wir unsere Spielstärke zurückgewinnen und unter den Körben präsent sind, werden wir nächste Woche dem Tabellenführer ein heißes Tänzchen bieten.“ stellte der Trainer fest.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (2), Carolin Agethen (9/6:3), Saskia Düdder (14/2:2), Mona Dußin (4/2:2), Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (9/1), Nina Hittmeyer (1/6:1), Isabelle Stephanblome (0/2:0) und Christine Weiß (9/2:1).
Starker Jahresabschluss gegen Witten
Die U19 Mädchen des TV Hörde besiegten zum Jahresabschluss die TG Witten deutlich mit 58:31 (16:14/7:6/19:3/16:8) und festigten damit den zweiten Platz in der Regionalliga.
Mit einer Rumpftruppe angetreten, nur drei „kleine“ Spielerinnen waren krankheitsbedingt mit angereist, begann der TVH stark und führte schnell mit 7:2. Nina Hittmeyer war in der Offensive sofort präsent, während Carolin Agethen und Christine Weiß wichtige Rebounds unter den Brettern holten. Allerdings kam der Gastgeber dann stärker auf und so lag in einem abwechslungsreichen 1. Viertel der TVH auf einmal mit 7:12 zurück. Ein kleiner Zwischenspurt zum Ende des Viertels brachte die Hörderinnen dann aber mit 16:14 zurück ins Spiel. Im ausgeglichenen 2. Viertel wechselte die Führung mehrmals, schließlich führten 4 Punkte von Mona Dußin zu einer knappen 23:20-Pausenführung. „Die Mädels haben zunächst Probleme mit den kleinen Leuten des Gegners gehabt. Nachdem wir in der Pause aber einige Kleinigkeiten angesprochen haben, konnten wir das Spiel für uns entscheiden.“ analysierte Trainer Hanno Gräf.
Bereits zu Beginn der 2. Halbzeit änderte sich das Spiel des TVH nämlich deutlich. Die Center wurden unter den Körben besser ins Spiel gebracht und so erzielten Nina Hittmeyer und Isabelle Stephanblome 14 der 19 Punkte im 3. Viertel. Dies reichte den TVH-Mädels um eine deutliche 42:23-Führung herauszuspielen. Als im 4. Viertels angeführt von der trotz ihrer Foulprobleme durchhaltenden Bleen Abraham auch Carolin Agethen auf der ungewohnten Flügelposition punkten konnte setzte sich der TVH weiter ab und entschied die letztendlich Partie für sich.
„Wir haben in der 2. Halbzeit unsere Stärken fast perfekt ausgespielt und den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen. Die teilweise ungewohnten Spielpositionen haben uns nicht aus dem Rhythmus gebracht. Die Art und Weise wie wir die 2. Hälfte gespielt haben war sehr überzeugend. Ich hoffe, wir können diese Leistungen auch im nächsten Jahr zeigen, damit wir im Kampf um den Ligatitel noch ein bisschen mitreden können.“ stellte der Trainer nach der Partie zufrieden fest.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2), Carolin Agethen (10), Mona Dußin (9/1), Katharina Hebebrand (6/1:0), Nina Hittmeyer (18/7:6), Isabelle Stephanblome (9/2:1) und Christine Weiß (4/2:0).
Souveräner Erfolg gegen Schlusslicht Solingen
Die U19 Mädchen des TV Hörde siegten auch beim Tabellenletzten Wald-Merscheider TV Solingen mit 58:32 (16:2/10:2/18:10/14:18) und bauten damit ihre Erfolgsserie in der Regionalliga weiter aus.
Mit einem konzentrierten Beginn (6:0 nach 2. Spielminuten) stellte der TVH die Zeichen früh auf Sieg. Das einseitige 1. Viertel ermöglichte den TVH-Mädels viele Möglichkeiten in der Offensive und leichte Punkte unter dem Korb des Gegners. Mona Dußin punktete auf der Flügelposition sicher und sowohl Carolin Agethen als auch Nina Hittmeyer kontrollierten den Rebound unter den Brettern. So erspielte sich der TVH auch im 2. Viertel eine stets wachsende Führung, sodass zur Halbzeit das Spiel bereits gelaufen war (26:4). „Der schwache Gegner ermöglichte uns ohne viel Laufarbeit einfache Offensivaktionen und in der Defensive wurden wir kaum gefordert. Schön, dass wir das Spiel schnell für uns entscheiden konnten.“ stellte Trainer Hanno Gräf zufrieden fest.
Die 2. Halbzeit begann wie die Erste. Einfache Ballgewinne durch die beiden gut aufspielenden Bleen Abraham und Saskia Düdder und daraus folgende Schnellangriffe erhöhten die Führung auf (35:7). Als zu Beginn des Schlussabschnittes die Führung gar auf 48:16 anwuchs, war der nächste deutliche Sieg für die TVH-Mädels eingefahren. Zwar ließ zum Ende die Konzentration in der Defensive etwas nach, an der Überlegenheit des TVH änderte dies aber nicht.
„Alle Spielerinnen erhielten gleichermaßen Spielzeit und zeigten eine ordentliche Leistung. Leider war der Gegner zu schwach, um einige Dinge zu üben. Ich denke aber, dass die Art und Weise wie wir aufgetreten sind schon sehr überzeugend war.“ analysierte der Trainer nach der Partie.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (4), Carolin Agethen (11/4:3), Saskia Düdder (4), Mona Dußin (15/1), Maike Ehrenscheider, Katharina Hebebrand (8), Nina Hittmeyer (10/2:2),Livia Lenke (2) und Isabelle Stephanblome (4/2:0).
Sieg im Spitzenspiel gegen Bochum
Die U19 Mädchen des TV Hörde besiegten im Spitzenspiel der Regionalliga den Tabellenzweiten Bochum AstroStars mit 57:44 (15:11/8:8/17:12/17:13) und kletterten selbst auf den 2. Tabellenplatz.
In einem ausgeglichenen 1. Viertel lagen die Hörderinnen durch eine stark aufspielende Carolin Agethen von Beginn an in Führung, der Gast aus Bochum blieb aber durch sein körperbetontes Spiel immer gefährlich. Zur Drittelpause führten die TVH-Mädels knapp mit 15:11 und auch im zweiten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Die knappe 23:19 Pausenführung unterstrich die Ausgeglichenheit des Spiels.
„Wir haben gut ins Spiel gefunden, das körperbetonte Spiel angenommen und unter den Körben viel Präsenz gezeigt. Die Mannschaft hat stark verteidigt und sich offensiv durch gute spielerische Aktionen immer wieder der harten Verteidigung der Bochumer entzogen.“ stellte Trainer Hanno Gräf fest.
In der 2. Halbzeit begann der TVH konzentriert, spielte deutlich gefälliger als die Gäste und baute die Führung durch einen kleinen Zwischenspurt entscheidend aus. Saskia Düdder und Christine Weiß mit gelungenen Einzelaktionen sowie eine immer stärker werdende mannschaftliche Verteidigungsleistung sorgten für einen 12:0 Lauf und die vorentscheidende 40:26 Führung im 3. Viertel. Die lautstarke Unterstützung der zahlreichen Zuschauer ließ den TVH auch im Schlussviertel weiter auf einer Erfolgswelle schwimmen und trotz einiger Verzweiflungsdreier der Gäste kontrollierte TVH die Partie bis zum Ende. Die TVH-Mädels verteidigten ihren Vorsprung und gelungene Aktionen der nach langer Verletzungspause erstmals wieder spielenden Maike Ehrenscheider sowie eine unermüdlich kämpfende Bleen Abraham beendeten das Viertel erfolgreich.
„Das war heute unsere beste Saisonleistung. Wir haben hart verteidigt und spielerisch viele Akzente setzen können. Mit Leistungen wie dieser können wir am Ende der Saison ganz oben stehen.“ resümierte ein zufriedener Trainer.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (4/2:2), Liya Abraham (1/2:1), Carolin Agethen (16/4:2), Saskia Düdder (3/2:1), Mona Dußin (3/4:1), Maike Ehrenscheider (3/1:1), Katharina Hebebrand (3/2:1), Nina Hittmeier (9/6:1), Livia Lenke, Isabelle Stephanblome (8/7:2) und Christine Weiß (7/2:1).
Ungefährdeter Heimerfolg gegen Essen
Die U19 Mädchen des TV Hörde bauten ihre Erfolgsserie in der Regionalliga mit einem ungefährdeten 54:32 Heimsieg (11:10/13:6/18:6/12:10) gegen TUSEM Essen weiter aus und festigten ihren Platz im oberen Tabellendrittel.
In einem ausgeglichenen 1. Viertel wechselte die Führung häufig, da der TVH zunächst Probleme mit den Außenspielerinnen des Gegners besaß. Nina Hittmeyer war es zu verdanken, die mit 100% Freiwurfquote (6:6) die Hörderinnen im Spiel hielt und kleinere Führungen der Gäste immer wieder ausglich. 4 Punkte der gut aufgelegten Katharina Hebebrand sorgten dann zum Ende des 1. Viertel für eine knappe Führung (14:10). Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn des Viertels (0:6) mit anschließender, wachrüttelnder Auszeit drehte der TVH die Partie aber dann zu seinen Gunsten. Isabelle Stephanblome und ein Drei-Punkte-Wurf von Saskia Düdder sorgten für einen 11:0 Lauf kurz vor der Halbzeit, sodass die Hörderinnen zur Pause mit 24:16 in Führung lagen.
„Wir haben nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Spiel gefunden. Druckvolles Spiel und eine gute Verteidigung haben schon zur Pause die Kräfteverhältnisse gerade gerückt.“ stellte Trainer Hanno Gräf fest.
Denn in der 2. Halbzeit zeigte der TVH den Gästen deutlich ihre Grenzen auf. Ein 9:0 Start, basierend auf einigen Punkten aus Schnellangriffen, entschied das Spiel frühzeitig. Die TVH-Mädels spielten nun sicher ihre Systeme durch, kamen durch gute Verteidigungsarbeit immer wieder zu einfachen Punkten, sodass alle Spielerinnen überzeugen konnten. Im Schlussviertel war der deutliche Erfolg nie gefährdet und einige schöne Spielzüge verwöhnten die zahlreichen Zuschauer.
„Das war heut ein gutes Spiel von uns. Wir haben viele schöne Punkte herausgespielt und durch die Bank unser Potenzial abgerufen. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen an diese Leistung anknüpfen können, um in der Tabelle weiter oben mit zu spielen.“ resümierte ein zufriedener Trainer.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (5/2:1), Liya Abraham (2), Carolin Agethen (4), Saskia Düdder (3/1), Mona Dußin (4), Katharina Hebebrand (12/1/2:1), Nina Hittmeier (8/6:6), Livia Lenke (1/2:1), Isabelle Stephanblome (10) und Christine Weiß (5/4:3).
Glanzloser Sieg gegen Barmen
Im Auswärtsspiel der Jugendregionalliga gelang den U19 Mädchen des TV Hörde ein glanzloser 45:32 Sieg (6:3/17:6/16:14/6:9) gegen den Barmer TV.
Zu Beginn der Partie spielten die TVH-Mädels nervös, leisteten sich viele einfache Fehler und markierten im 1. Viertel ganze 6 Punkte. Da aber die Gastgeber ihrerseits fast nichts zu Stande brachten führte der TVH trotzdem 6:3. Als im zweiten Viertel dann endlich die Chancen konsequenter genutzt wurden und auch die Defensive aggressiver wurde, bauten die Hörderinnen, angeführt von der gut aufgelegten Katharina Hebebrand und den defensivstarken Christine Weiß und Carolin Agethen den Vorsprung schnell aus und führten zur Halbzeit auch in der Höhe verdient mit 23:9. „Nach schwachem 1. Viertel haben wir durch eine aggressivere Verteidigung die Gastgeber unter Druck gesetzt und kamen so zu vielen einfachen Punkten. Hätten wir so weiter gespielt, wäre der Sieg sicher sehr viel deutlich ausgefallen.“ stellte der bis zur Pause zufriedene Trainer Hanno Gräf fest.
Denn was nach der Halbzeitpause passierte ließ nicht nur den Trainer zeitweise verzweifeln. Nach zunächst ordentlichem 3. Viertel und zwischenzeitlicher 20 Punkte Führung (38:18; 27. Spielminute) ging bei den TVH-Mädels auf einmal ohne ersichtlichen Grund nichts mehr. In der Offensive wurden leichte Bälle verlegt, Spielsysteme nicht mehr gelaufen und die Verteidigung besonders in der Reboundarbeit völlig eingestellt. 13 Minuten (!) gelang den Hörderinnen kein Korb mehr und so waren die Gastgeber eine Minute vor Schluss auf einmal bis auf 7 Zähler heran (31:38). Erst zwei Ballgewinne von Christine Weiß und anschließende Fastbreaks beendeten die Barmer Aufholjagd und sicherten den TVH-Sieg.
„Was wir in der 2. Halbzeit gespielt haben geht gar nicht. Gegen einen solchen Gegner darf man nicht in Gefahr geraten. Wir haben keine Ordnung mehr gehabt und durch Einzelaktionen unseren Spielrhythmus völlig verloren. Gegen jeden anderen Gegner hätten wir das Spiel wahrscheinlich verloren. Wir werden im Training einiges ansprechen müssen, sonst werden wir in der Regionalliga nicht oben mitspielen können.“ stellte der Trainer trotz des Sieges enttäuscht fest.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (8/2:0), Liya Abraham, Carolin Agethen (7/2:1), Saskia Düdder, Katharina Hebebrand (16/1/4:3), Nina Hittmeier (4/6:2), Livia Lenke (1/2:1), Isabelle Stephanblome (5/2:1) und Christine Weiß (4/3:0).
Souveräner Heimsieg gegen Hagen
Im ersten Heimspiel der neuen Regionalligasaison feierte die U19 Mädchen des TV Hörde einen ungefährdeten 67:26 Erfolg (17:8/19:6/20:3/11:9) gegen den SV Fortuna Hagen und rehabilitierte sich damit für die unglückliche Niederlage in der Vorwoche.
Der TVH begann hoch konzentriert und führte im 1. Viertel dank einer stark spielenden Mona Dußin schnell mit 11:3. Die einstudierten Lauf- und Passwege wurden gut durchgespielt, in der Verteidigung spielte man aggressiv und holte, allen voran Nina Hittmeyer, viele Rebounds. Und im Vergleich zur Vorwoche blieben die TVH-Mädels auch im 2. Viertel spielbestimmend und führten gegen die Gäste, die nur ab und an zu einigen guten Aktionen kamen, zur Pause bereits deutlich mit 36:14. „Wir haben heute sehr druckvoll gespielt und geduldig auf die freie Wurfmöglichkeit gewartet. So müssen wir spielen um erfolgreich zu sein und Gegner wie sicher über die ganze Spielzeit zu beherrschen.“ stellte Trainer Hanno Gräf erfreut fest.
Auch zu Beginn der 2. Halbzeit war der TVH den Gästen deutlich überlegen und baute durch einige Punkte von Katharina Hebebrand seinen Vorsprung weiter aus. Beim Zwischenstand von 54:14 gegen Ende des 3. Viertels war das Spiel endgültig entschieden. Im letzten Viertel ließ die Konzentration deutlich nach, das Spiel des TVH wurde deutlich fehlerhafter und erst gegen Ende der Partie führten 7 Punkte in Folge zum Viertelgewinn.
„Das war heut ein gutes Spiel von uns. Wir haben viele Punkte gut herausgespielt und einen guten Wechsel zwischen Tempobasketball und Positionsspiel gehabt. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Woche an diese Leistung anknüpfen könne.“ resümierte Trainer Hanno Gräf.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham (2), Liya Abraham (4), Carolin Agethen (9/4:3), Saskia Düdder (4), Mona Dußin (14), Katharina Hebebrand (16/1/2:1), Nina Hittmeier (4/5:2), Livia Lenke (7/1/1:0) und Isabelle Stephanblome (7/2:1).
Unnötige Auftaktniederlage gegen Hagen
Im ersten Saisonspiel der neuen Regionalligasaison kassierten die U19 Mädchen des TV Hörde eine knappe und unnötige 46:50 Niederlage (16:11/7:15/10:16/13:8) gegen die BG Hagen.
Der TVH begann nach der guten Vorbereitung selbstbewusst und führte im 1. Viertel dank einem gut aufgelegten Geburtstagskind Nina Hittmeyer schnell mit 6:2. Ende des Viertels führten die TVH-Mädels 16:11 und lagen auch Mitte des 2. Abschnittes noch immer in Führung (22:21). Die Hörderinnen zeigten aber bereits erste Schwächen im Aufbauspiel, leisteten sich unnötige Fehler und waren auf dem Weg zum Korb nicht mehr konsequent. „Wir haben uns durch die aggressivere Verteidigung der Gastgeber beeindrucken lassen. Unser bis dahin gutes und sicheres Passspiel fand kaum noch statt und somit haben wir keine guten offensiven Abschlüsse bekommen.“ analysierte Trainer Hanno Gräf die seiner Meinung nach entscheidende Spielphase. Denn bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Gäste eine 23:26 Führung und auch im 3. Viertel lief zunächst wenig zusammen. Viele Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung ließen den TVH nicht wieder ins Spiel finden. Vor dem letzten Viertel lag der TVH daher 33:42 zurück. Im letzten Viertel drehten die TVH-Mädels, angeführt von einer immer stärker werdenden Carolin Agethen, dann noch einmal auf und kamen 2 Minuten vor Schluss auf 45:48 heran. Zwei verlegte Korbleger verhinderten letztlich die Wende zum Guten, sodass schließlich eine unnötige 4-Punkte-Niederlage zu Buche stand.
„Leider haben wir unsere guten Leistungen aus der Vorbereitung nicht mit in die Saison nehmen können. Vielleicht waren die Siege zu einfach erspielt und haben uns ein wenig nachlässig werden lassen. Ich erwarte, dass die Mannschaft aus den Fehlern lernt und im nächsten Spiel die entsprechende Reaktion zeigt.“ stellte der Trainer abschließend fest.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham (6/3:0), Carolin Agethen (13/5:3), Saskia Düdder, Mona Dußin (2/2:0), Katharina Hebebrand (9/2:1), Nina Hittmeier (14/2:2) und Livia Lenke (2).
Erneut klarer Sieg für TVH-Mädels in der Vorbereitung
Im zweiten und letzten Vorbereitungsspiel auf die am Sonntag startende neue Regionalligasaison feierten die U19 Mädchen des TV Hörde einen überaus deutlichen 86:36 Erfolg (14:10/22:11/22:10/26:5) im Lokalderby gegen den Ligakonkurrenten ASC Dortmund.
Das Spiel gegen den überforderten Lokalrivalen war zwar bis zur 14. Minute einigermaßen ausgeglichen (24:21), dies lag aber nicht an der Stärke der Gäste sondern viel mehr an den vielen vergebenen Chancen der TVH-Mädels. Erst ab Mitte des 2. Viertels fielen endlich die einfachen Körbe und ein 12:0 Lauf sorgte für die verdiente 36:21 Halbzeitführung.
Im zweiten Abschnitt brannte der TVH dann ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Zwei 10:0 Läufe endschieden die Partie endgültig (58:31), sodass Trainer Hanno Gräf weiter viel wechseln konnte. Alle Spielerinnen des Teams nutzten ihre Einsatzzeiten um Selbstvertrauen für den Saisonstart zu tanken.
Beim TVH ragten aus einer geschlossenen Mannschaftleistung Mona Dußin, Isabelle Stephanblome und Christine Weiß heraus, die alle deutlich zweistellig punkten konnten.
Für den TVH spielten:
Bleen Abraham, Liya Abraham, Carolin Agethen (8), Saskia Düdder, Mona Dußin (22/1/2:1), Katharina Hebebrand (8/1:0), Nina Hittmeier (4/2:2), Livia Lenke (10), Isabelle Stephanblome (16/4:0) und Christine Weiß (18/4:2).
Klarer Sieg für TVH-Mädels im 1. Vorbereitungsspiel
Im ersten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison feierten die U19 Regionalligamädchen des TV Hörde einen klaren 44:24 Erfolg (14:6/8:6/16:8/6:4) im Lokalderby gegen den Ligakonkurrenten TVE Barop.
In einem über weite Strecken einseitigen Spiel führte der TVH schnell mit 9:2 und gewann dank einer konzentrierten Leistung in der Defensive und guten Ansetzen in der Offensive locker und leicht. Trainer Hanno Gräf konnte allen Spielerinnen ausreichend Einsatzzeit geben, um das Spiel intensiv zur Vorbereitung auf die neue Spielzeit zu nutzen.
Unter den Körben zeigten Nina Hittmeyer und Isabelle Stephanblome eine gute Leistung, während Mona Dußin von Außen treffsicher agierte. Gute Ansätze zeigte auch Gastspielerin Nina Barradas.
Für den TVH spielten:
Carolin Agethen (5/4:1), Nina Barradas (4), Saskia Düdder (2), Mona Dußin (13/1:1), Katharina Hebebrand (4), Nina Hittmeier (7/2:1), Livia Lenke (1/2:1), Isabelle Stephanblome (6) und Christine Weiß (2).